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| Im Reiche des s. Löwen III |
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In Basra
die Limonade bis auf den letzten Tropfen aus und setzte sich dann wieder auf seinen Platz. Als dann der Somali Ersatz brachte, deutete ihm Lindsay durch eine sehr entschiedene Handbewegung an, daß er das Zeug gar nicht sehen, am allerwenigsten aber trinken möge, worauf der braune Jüngling es für weltgeschichtlich notwendig hielt, das verschmähte Getränk sich in das eigene Gemüt zu dirigieren. Als er dies vollbracht hatte, trat er mit seinem nackten Fuße die Schnecke breit und zog sich dann triumphierend zu seinem Kaffeefeuer zurück. Lindsay aber machte ein Gesicht, als ob die Qualen aller an unheilbarem Weltschmerz leidenden Menschenkinder in sein Inneres eingezogen seien, und seine Nase, die bekanntlich mit ihren Regungen sich zu den Gefühlen ihres Herrn in steter Kongruenz befand, hing trauernd ihre aus Abscheu vor der Bazzaka ganz weiß gewordene Spitze nieder. Diese doppelte Betrübnis machte einen so tiefen Eindruck auf den Wirt, daß er den in seinem Innern vollständig aus dem Gleichgewichte gebrachten Gentleman fragte:
»Ist dir übel geworden? Dann rate ich dir, einen Araki zu trinken.«
»Araki?« fuhr Lindsay auf. »Ja, einen Arak will ich haben, aber klein darf er nicht sein!«
»Er wird so groß sein, daß auch ich mit trinken kann.«
»Ich danke! Wenn du auch trinken willst, so laß einen für dich besonders kommen!«
»Auch so groß wie der deinige?«
»Ja.«
Da ertönte die Stimme des somalischen Mundschenken:
»Für mich auch einen?«
»Meinetwegen!«
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