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| Im Reiche des s. Löwen III |
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In Basra
werbe mehr wußte, als er eigentlich sagen durfte. Auf den Somali hatte der Branntwein einschläfernd gewirkt; der Wirt aber war lebhaft geworden; er rühmte sich, sehr viel sagen und offenbaren zu können, wenn er nur wolle, und fügte sogar, die Hand ausstreckend, hinzu:
»Sieh diesen Ring an meinem Finger! Er ist stumm; aber wenn er einen Mund hätte, könnte er dir Geheimnisse mitteilen, von denen du gar keine Ahnung hast.«
Es versteht sich von selbst, daß ich bei der Erwähnung des Ringes Ohr war. Sollte es ein Ring der Sillan sein? Ich hatte nicht auf die Hände dieses Mannes geachtet. Auch Halef hörte mit großer Spannung zu. Er schob sich, damit ihm ja kein Wort entgehen möge, so nahe an die Flechtwand, daß sie sich laut knisternd bewegte. Lindsay bemerkte das und fragte den Wirt:
»Ist jemand da draußen? Ich höre ein Geräusch.«
»Allah 'l Allah!« antwortete der Kawehdschi. »Es sind zwei fremde Männer draußen, welche Kaffee trinken; das hatte ich ganz vergessen. Ihre Pferde stehen im Hofe, so kostbare Pferde, wie ich noch keine gesehen habe.
»Aber doch nicht Radschi Pack?«
»Echtes Radschi Pack! Willst du sie vielleicht sehen?«
»Sehr gern.«
»So will ich sie dir zeigen. Komm!«
Sie standen auf und gingen hinaus. Ein solcher Pferdeliebhaber, wie David Lindsay war, ließ sich den Anblick echter Araber sicher nicht entgehen!
»Sihdi, was sagst du zu diesem großen Wunder?« fragte jetzt Halef. »Unser Inglis ist da! Was für Augen wird der machen, wenn er uns erblickt!«
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