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| Im Reiche des s. Löwen III |
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In Basra
laubte er ihnen, sich auf seine Rechnung eine neue Auflage zu bereiten; wie es gemacht wurde, hatten sie ja gesehen. Wir aber begaben uns, um von etwa jetzt kommenden Gästen nicht gestört zu werden, wieder in die kleine, abgesonderte Stube. Sobald wir dort beisammen saßen, that Lindsay einen tiefen Zug aus seinem Becher und sagte, zu meiner Genugthuung in arabischer Sprache, doch auch in seiner kurzen Weise, die ich deutsch wiederzugeben suche:
»Muß Euch zunächst ein Rätsel aufgeben. Wollt ihr raten?«
»Ich nicht,« antwortete Halef schnell.
»Warum nicht?«
»Weil Allah mir die Vorzüge meines Geistes und die Vortrefflichkeiten meiner Seele nicht dazu verliehen hat, erst lange und ganz unnötigerweise nach etwas zu suchen, was ein anderer schon weiß und mir also doch lieber gleich sagen kann.«
»Schön! Aber du?«
Diese Frage war an mich gerichtet. Der Lord nannte mich, da er arabisch sprach, natürlich du. Ich antwortete:
»Muß es denn geraten sein? Und warum Rätsel jetzt, wo wir doch wohl Besseres und Nötigeres zu reden haben?«
»Rätsel ist auch nötig, wirst es aber wohl nicht lösen können; ist zu schwer.«
»Na, da will ich es doch einmal hören!«
»Gut! Es heißt: Wo komme ich her?«
»Das ist kein Rätsel, sondern nur eine Frage.«
»Mir auch recht. Aber kannst du sie beantworten?«
»Nein, denn ich bin nicht allwissend.«
»Well! So will ich es sagen: Ich war bei dir.«
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