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| Im Reiche des s. Löwen III |
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In Basra
»Bei - - mir - - ?« sagte ich erstaunt.
»Bei dir; das heißt, in deiner Wohnung.«
»Wann?«
»Vor kurzem.«
»So kommst du aus Deutschland?«
»Yes.«
»Das ist interessant! Suchtest Du mich dort?«
»Yes.«
»In bestimmter Absicht?«
»Natürlich! Wollte mit dir reisen. Letzter Brief von dir wurde mir aus Capstadt nachgeschickt. Stand drin zu lesen, daß du zu Halef und nach Persien wolltest. Wünschte auch, Halef wiederzusehen, nach Teheran, Ispahan, Schiras zu gehen. Kam, als damalige Reise beendet war, nach Deutschland. Wollte dich abholen; warst aber schon fort.«
»Ach, nun errate ich! Du bist mir schleunigst nach?«
»Nicht eigentlich nach. Kannte deinen Weg ja nicht. Dummer Kerl, dein Wirt; konnte mir nicht sagen, welche Route!«
»Er ist nicht mein Vertrauter!«
»Well! Mußte also eigenen Weg nehmen: Wien, Triest mit Bahn; Triest, Suez, Bombay mit Schiff; Bombay, Buschehr, Bagdad wieder mit Schiff; dann Haddedihn suchen und nach dir fragen.«
»Das ist ja außerordentlich kühner Plan!«
»Kühn! Pshaw!« sagte er wegwerfend.
»Ja, doch kühn! Von Bagdad zu den Haddedihn, deren Weideplätze man erst suchen muß, ist's ein gefährlicher Weg.«
»Bin kein Kind!«
»Das weiß ich; aber ob Mann oder Kind, die Gefahr ist doch da. Es ist auf alle Fälle ein Glück, daß
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