|
| Im Reiche des s. Löwen III |
|
|
|
|
|
| |
In Basra
»Ihr könnt auf der Fähre ebenso ruhig sitzen wie hier!«
»Ganz dasselbe haben wir dir vorhin auch gesagt. Wir wollten rudern, und du solltest dich pflegen; das beliebte dir aber nicht. Jetzt sind wir es, denen es nicht paßt.«
»Später fahre ich Euch nicht!«
»So lässest du es bleiben!«
»Ihr habt mir ein Bakschisch für das Warten zu zahlen!«
»Sehr gern! Wieviel verlangst du?«
»Fünf Piaster. Ich denke, daß Ihr das sehr billig finden werdet!«
»Es ist billig; ich hätte mehr verlangt. Gieb also die fünf Piaster her!«
»Ich?« fragte er erstaunt.
»Ja.«
»Euch?«
»Natürlich!«
»Du sprichst ja ganz verkehrt! Wer ist es denn, der zu bezahlen, und wer, der zu bekommen hat?«
»Zu bezahlen hast du. Wer sonst?«
»Doch Ihr!«
»Wenn du das behauptest, bist du es, der verkehrt redet. Du bist eine einzelne Person und hast auf uns gewartet. Dafür verlangst du von uns eine Entschädigung von fünf Piastern?«
»Ja.«
»Schön! Wir sind zwei Personen, die du hinüberfahren solltest; wir haben auf dich gewartet; das macht zehn Piaster; folglich hast du uns fünf herauszuzahlen.«
»Allah w'Allah!« rief er erstaunt. »Sollte man so
|
|
|
| |
|