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| Im Reiche des s. Löwen III |
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In Basra
»Das dürfen wir aber doch nicht!«
»So müssen wir den Brief zurückgeben.«
»Das fällt uns gar nicht ein! Sihdi, ich würde den Brief öffnen, ohne zu denken, daß ich dadurch einen Platz in der Hölle bekomme. Dein Gewissen aber ist nicht so kräftig wie das meinige, sondern im höchsten Grade tschapuk kydschyklanyr, was unter Umständen, wie der jetzige, tief zu beklagen ist. Gieb mir den Brief wieder! Ich werde ihn aufmachen, und dann kannst du ihn lesen, ohne dir Vorwürfe darüber machen zu müssen.«
»Ich halte das noch nicht für notwendig; wir haben ja Zeit zum Ueberlegen. Erzähle weiter!«
»Der Kahwedschi war bereit, mir den Brief anzuvertrauen, und da dies aber niemand sehen sollte, wollte er dies heimlich thun, denn auch der Somali durfte nichts davon wissen. Er bat mich darum, mit ihm hinauf unter das Dach zu steigen, wo er ihn versteckt hatte.«
»Vielleicht befindet sich da oben überhaupt ein Versteck für Dinge, welche sich auf die geheime Verbrüderung der Sillan beziehen?«
»Das ist möglich, Sihdi.«
»Hast du nichts bemerkt?«
»Nein.«
»Der Kahwedschi scheint als Postbeamter dieser Verbindung thätig zu sein; da ist es denkbar, daß man außer Briefen auch andere Dinge bei ihm niederlegt. Wo hatte er das Schreiben versteckt?«
»Das werde ich dir gleich sagen, sobald ich an die betreffende Stelle komme. Wir gingen in den Hof, wo die Leiter steht. Ich mußte ihn führen, denn er wankte
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